„Die Kritik der FDP an den Protesten der Schülerinnen und Schüler ist verfehlt und überheblich“, so Roland Schäfer, Vorsitzender der SPD Ingelheim am Rhein. Es sei Augenwischerei, die aktuellen Herausforderungen im Klimaschutz zu bestreiten. Lösungen seien an vielen Stellen noch nicht in Sicht. Schäfer: „Dass sich junge Menschen Gedanken über die Zukunft machen, ist richtig und wichtig. Als verantwortliche Politiker sollten wir die Themen ernst nehmen und nicht kleinreden.“ Dabei sei er sich sicher, dass die FDP selbst eher eine „laute Minderheit“ sei.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Roland Schäfer

“Es wäre schön, wenn auch die FDP das Thema ernst nehmen würde, schließlich geht es um die Zukunft der jungen Menschen die sich auf ihre Art und Weise, mit Recht, Gehör verschaffen wollen. Anscheinend hat die FDP nicht begriffen worum es den jungen Menschen geht”, so der stellv. SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ralf Graßmann

Auch Schäfer betonte, dass es einen hohen Wohlstand in Deutschland gebe. „Es ist aber eben auch nicht zu bestreiten, dass es Missstände gibt. Diese anzusprechen und von der Politik Lösungen zu fordern ist das gute Recht in einer Demokratie“, so der SPD-Vorstandsmitglied Dominik Brill. Dass die Schülerinnen und Schüler dafür das Mittel des Streiks gewählt hätten, sei ihre Entscheidung. „Wir freuen uns über die neuen Impulse und wollen mit den jungen Menschen ins Gespräch kommen.“ Schließlich ginge es allen um die Belange der Stadt. 

„Willy Brandt sagte: Mehr Demokratie wagen. Demokratie heißt mitmachen – dieses Recht steht auch Jugendlichen zu.“