Schäfer setzt sich für sichere Querung an der Bahnhofstraße ein

12. Dez. 2025 | Allgemein

Die SPD Ingelheim sieht die aktuelle Verkehrssituation an der Bahnhofstraße rund um die Paul-Clemen-Straße mit Sorge. Durch die laufende Baustelle wurde der bisherige Zebrastreifen, der von zahlreichen Schülerinnen und Schülern der Präsident-Mohr-Schule genutzt wird, an eine andere Stelle verlegt. Nach Beobachtung vor Ort fehlt dort bislang eine ausreichende Beleuchtung, zudem sind Warnhinweise für Autofahrende nur eingeschränkt erkennbar. Gerade in den dunklen Wintermonaten steht damit die Frage im Raum, ob der Übergang für Kinder gut genug abgesichert ist.

„Es ist aus unserer Sicht problematisch, dass ein Übergang, den vor allem Schulkinder nutzen, ohne erkennbare zusätzliche Beleuchtung und ohne klare Hinweisbeschilderung eingerichtet wurde“, erklärt Sybille Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion und Oberbürgermeisterkandidatin. „Hier geht es um die Sicherheit der Jüngsten, die im Straßenverkehr ohnehin oft unsicher unterwegs sind. Deshalb haben wir bei der Stadtverwaltung nachgefragt, welche Maßnahmen kurzfristig möglich sind und wie die aktuelle Gefährdungslage eingeschätzt wird.“ so Schäfer weiter.

Aus Sicht der SPD Ingelheim sollte geprüft werden, ob zeitnah zusätzliche Beschilderungen, Markierungen oder eine provisorische Beleuchtung angebracht werden können, bis die Baustelle abgeschlossen ist. Wichtig erscheint zudem, die Bauarbeiten an dieser Stelle so zu organisieren, dass der stark frequentierte Schulweg möglichst zügig wieder eine dauerhafte, gut einsehbare Querung erhält. „Unser Ziel ist ein Provisorium, das den Anforderungen der dunklen Jahreszeit so gut wie möglich gerecht wird“, unterstreicht Schäfer. Sobald Rückmeldungen der Stadtverwaltung vorliegen, will die SPD Ingelheim darüber informieren.

Die SPD Ingelheim ruft Eltern, Schulen und Verkehrsteilnehmende dazu auf, in der Zwischenzeit besonders aufmerksam zu sein und Kinder auf die veränderte Situation hinzuweisen. Schäfer kündigt an, das Thema im Blick zu behalten und die Rückmeldungen der zuständigen Stellen sorgfältig auszuwerten. „Wenn wir alle gemeinsam hinschauen und die Verwaltung pragmatische Lösungen prüfen kann, erhöhen wir die Sicherheit für die Kinder auf ihrem täglichen Weg zur Schule“, so Schäfer abschließend.