Mit zwei Anträgen zum Thema Trinkwasserspender wird sich der Stadtrat in seiner Oktobersitzung befassen. Konkret beantragt die SPD alle Kitas mit Wasserspendern mit Festwasseranschluss auszustatten (wie in der Mediathek bereits umgesetzt) und den freien Trägen die Anschaffung mittels Zuschuss in Höhe von bis zu 3.000€ zu ermöglichen.
„Ernährungsbildung ist heute wichtiger denn je und Leitungswasser ist ein wertvolles Lebensmittel. Mit der Installation von Wasserspendern fördern wir die Ernährungsbildung und reduzieren Transportwege, Herstellung und Reinigung der Getränkeflaschen und tragen somit auch zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz bei“, erklärt SPD-Stadtratsmitglied Angela Sgro.
Des Weiteren wird die Stadtverwaltung gebeten weitere Standorte zur Installation von Trinkwasserspendern zu prüfen und die dadurch entstehenden Kosten zu ermitteln. Dabei sollen alle städtischen Einrichtungen (Plätze und Gebäude) geprüft werden. „Hygienisch betriebene, sorgsam und fachmännisch gewartete und gereinigte Trinkwasserspender, die so konstruiert sind, dass eine Kontamination des Trinkwasserhahnes nicht zu befürchten ist, können den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Eignung des „Wassers aus dem Hahn“ zum Trinken wirksam vermitteln. Gerade unterwegs ist es wichtig, das Trinken nicht zu vergessen. Besonders in den Sommermonaten ist es nötig, beim Bummeln durch die Stadt oder bei Ausflügen etwas zu trinken. Öffentliche Trinkwasserspender machen darauf aufmerksam und können direkt genutzt werden. Auch hier gilt Nachhaltigkeit und Umweltschutz als weitere Triebfeder“, so SPD-Stadtratsmitglied Roland Schäfer.

Die Anträge finden Sie hier.