“Das Sterben im Mittelmeer ist eine menschliche Katastrophe und mit den Werten, für die Europa stehen soll unvereinbar. Auch wir sollten, da wo wir es können, unseren Beitrag leisten, um dem entgegenzuwirken” sagt der Ingelheimer SPD-Vorsitzende Dominik Brill. 

Deshalb fordern der SPD-Ortsverein Ingelheim und die SPD-Stadtratsfraktion, dass die Stadt Ingelheim sich zu den Forderungen der Bewegung “Seebrücke” bekennt und ein “Sicherer Hafen” wird. Die Bewegung “Seebrücke” setzt sich für die Rettung von Geflüchtete im Mittelmeer ein und verurteilt die Kriminalisierung der Seenotrettung von Geflüchteten. Sie ruft bundesweit dazu auf, dass sich Kommunen zu “Sicheren Häfen” erklären und entsprechend bestimmter Forderungen handeln. 

So hat der Stadtrat auf Antrag der SPD-Fraktion und des Ratsmitglieds Rolf Henrich in seiner Sitzung dem entsprechenden Antrag zugestimmt. “Mit dem Antrag bekennt sich die Stadt Ingelheim zur Seenotrettung und gegen die Kriminalisierung von Menschen, die auf dem Mittelmeer Leben retten.” so Roland Schäfer, SPD-Stadtratsmitglied Roland Schäfer. “Außerdem wird die Stadt Ingelheim sich bereit erklären einige aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufzunehmen.”

Den Antrag finden sie hier.